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Aktuelles

Ohne Moos nichts los

04.11.2019 -

Moosaik ist ein duales Fassadenbegrünungssystem für die Stadt der Zukunft und wie sich aus dem Namen bereits ableiten lässt, setzen die beiden Gründer Lucas Berns und Maren Huhle dabei auf Moos. Dieses wandelt nicht nur effizient Kohlendioxid und Stickstoff um, sondern filtert auch Kleinstpartikel aus der Luft.

moosaik

Lucas Berns studiert Nachhaltige Energiesysteme an der Uni Magdeburg, Maren Huhle Medienbildung. Beide widmen auch ihre Masterarbeiten ganz dem Projekt und nutzen die Synergieeffekte ihrer technischen und wirtschaftlichen Studiengänge, um einen nachhaltigen Beitrag zur Stadtentwicklung zu leisten. Das sogenannte Vertical Gardening ist immer mehr im Kommen und bietet eine natürliche Alternative der Luftreinigung, die darüber hinaus auch noch optische Akzente im grau in grau der Stadtlandschaft setzt. Als erster Prototyp soll im kommenden Jahr eine Fassadenbegründung an der Uni Magdeburg installiert werden.

Dies wird möglich durch das ego.-Gründungstransfer-Stipendium des Landes Sachsen-Anhalt unter Beteiligung des Europäischen Sozialfonds, welches dem Gründerteam vor Kurzem bewilligt wurde.

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Bester Doktorand der Europäischen Union in Magdeburg geehrt

16.10.2019 -

Am 10. und 11. Oktober 2019 trafen sich rund 50 Forscher*innen der europäischen Organisation ERCOFTAC (Europäische Forschungsgemeinschaft für Strömung, Turbulenz und Verbrennung, siehe auch https://www.ercoftac.org) im Guericke-Zentrum an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg zum Austausch über neue Trends und Forschungsrichtungen.

 

Am Ende des Treffens wurde der berühmte „da Vinci“-Preis verliehen, mit dem die beste eingereichte Abschlussarbeit eines Doktoranden in diesem Jahr ausgezeichnet wurde.

 

Dieses Mal erhielt der iranische Student Mehdi Niazi Ardekani diese Auszeichnung sowie ein Preisgeld von 1.000 € für seine Arbeit über turbulente Strömungen mit Partikelsuspensionen, der seine Doktorarbeit am KTH in Stockholm (Schweden) verfasst hat.

 

velocity_in_turbulant_channel_flow

Velocity in a turbulent channel flow transporting oblate particles /

Geschwindigkeit in einer turbulenten Kanalströmung, die abgeflachte Partikel transportiert

 

Best Ph.D. student of the European Union selected in Magdeburg

 

On October 10th and 11th, about 50 researchers affiliated to the European organization ERCOFTAC (European Research Community on Flow, Turbulence and Combustion, see also https://www.ercoftac.org) gathered at the Univ. of Magdeburg in the Guericke centre to exchange about new trends and research directions.

 

At the end of the meeting, the famous “da Vinci” award recognizing the best Ph.D. Thesis of the year within this research field was handed out.

 

This time, an Iranian student having prepared his thesis at the KTH (Royal Institute of Technology) in Stockholm (Sweden), Mr. Mehdi Niazi Ardekani, finally received this award and 1000 € for his work regarding turbulent flows with particle suspensions.

 

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GBM-Masterpreis an der OvGU an Studentin des Studiengangs Biosystemtechnik

16.10.2019 -

Die deutsche Gesellschaft für Biochemie und Molekularbiologie (GBM) vergibt in diesem Jahr erneut den Masterpreis für eine herausragende Abschlussarbeit in den Bereichen Biochemie und Molekularbiologie. Die Preisträgerin des Jahres 2019 ist Frau M.Sc. Sophie Pabel aus dem Studiengang Biosystemtechnik.

Die Gesellschaft für Biochemie und Molekularbiologie ist die bereits 1947 gegründete Vertretung aller Biochemiker und Molekularbiologen und stellt die größte bio­wissen­schaft­liche Fachgesellschaft Deutschlands mit etwa 5300 Mitgliedern. Das Ziel der GBM ist die Förderung von Forschung und Lehre auf dem Gebiet der Biochemie und in den molekularen Biowissen­schaften. Die GBM vergibt die Otto-Warburg-Medaille als die renommierteste Auszeichnung auf diesem Gebiet in Deutschland. Neun Warburg-Preisträger erhielten auch den Nobelpreis, insgesamt wurden 12 GBM-Mitglieder mit dieser höchsten Auszeichnung im Wissenschaftsbereich geehrt. Neben der fachlichen Interessen­vertretung setzt sich die GBM sehr stark für die Nachwuchs­förderung ein. Im Rahmen dieser Aufgaben werden Masterpreise für ausge­zeichnete Abschlussarbeiten, so wie in diesem Jahr in Magdeburg, vergeben.

Der interdisziplinäre Studiengang Biosystemtechnik wird an der Otto-von-Guericke Universität gemeinschaftlich bereits seit 2004 von der Fakultät für Verfahrens- und Systemtechnik, der Fakultät für Naturwissenschaften, der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik sowie der Medizinischen Fakultät angeboten.

Frau Pabel hat den Master-Studiengang Biosystemtechnik in diesem Jahr mit sehr guten Leistungen abgeschlossen. Die Masterarbeit wurde in der Arbeitsgruppe von Herrn Prof. Wolfgang Marwan, Lehrstuhl für Regulationsbiologie am Institut für Biologie der Naturwissenschaftlichen Fakultät der OvGU und am Forschungszentrum für Dynamische Systeme der OvGU angefertigt. Das Thema der Masterarbeit ist „Zeitlich hochauflösende Analyse des Genexpressionsmusters während der Zelldifferenzierung an Einzelzellen von Physarum polycephalum“.

Die von der Gesellschaft für Biochemie und Molekularbiologie ausgezeichnete Abschlussarbeit befasst sich mit der zeitlichen Koordinierung der Zelldifferenzierung. Bei einer Differenzierung von Zellen entwickeln sich Stammzellen in verschieden Typen spezialisierter Tochterzellen. Um die Gene, die hierbei eingeschaltet werden zu identifizieren, nutzte Frau Pabel den Organismus Physarum polycephalum. Dieser vielkernige Organismus erlaubt es, während des Differenzierungsprozesses mit hoher zeitlicher Auflösung Proben aus einer einzelnen Zelle zu entnehmen, ohne dabei den weiteren Entwicklungsvorgang zu stören. Besonders bemerkenswert ist in der Studie folgendes: Mit 15.000 Datenpunkten, die im Verlauf von 10 Stunden erhoben wurden, erzeugte Frau Pabel eine Zeitserie von Aufnahmen, welche die höchste Auflösung bietet, die an einzelnen Zellen jemals gemessen wurde.

Die prämierte Arbeit von Frau Pabel wird im Rahmen einer öffentlichen, wissenschaftlichen Festveranstaltung am 08.11.2019 um 14:00 Uhr im historischen Saal der Lukasklause von der Preisträgerin vorgestellt. Bei dieser Veranstaltung wird als externer Gastredner Prof. Dr. Hans Günther Döbereiner vom Institut für Biophysik der Universität Bremen eine GBM-Lecture halten, wobei sein Thema „Physics of Physarum polycephalum: From Active Matter and Complex Systems to Behaviour and Cellular Intelligence“) ist. Interessierte Gäste sind herzlich willkommen.

Der GBM-Masterpreis wird an Frau Pabel bei der diesjährigen Absolventenverabschiedung der Fakultät für Verfahrens- und Systemtechnik und der damit verbundenen Zeugnisübergabe durch die beiden Kontaktpersonen der GBM für Magdeburg, Prof. Dr. Fred Schaper und Prof. Dr. Georg Reiser, überreicht.


GBM Lecture Ankündigung

 

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Gedenkkolloquium zur Würdigung der wissenschaftlichen Leistung von Prof. Dr.-Ing. h.c. mult. Ernst Dieter Gilles am 14. November 2019

16.10.2019 -

Am 14. November 2019 findet das Gedenkkolloquium zur Würdigung der wissenschaftlichen Leistung von Prof. Gilles statt.

In zahlreichen Beiträgen wird an das Wirken von Prof. Gilles erinnert. Das Programm finden Sie hier:

Ernst Dieter Gilles ist am 12. Juni 2019 im Alter von 84 Jahren in Stuttgart verstorben.

Prof. Gilles war Emeritiertes Wissenschaftliches Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft und Gründungsdirektor des Max-Planck-Instituts (MPI) für Dynamik komplexer technischer Systeme in Magdeburg. Er war von 1997 bis 2008 Direktor am Institut und leitete bis 2011 die Fachgruppe Systembiologie.

Im Jahr 1999 wurde er zum Honorarprofessor an die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg berufen.

 

Pionier der System- und Regelungstheorie, der Chemischen Verfahrenstechnik und der Systembiologie

Als Wissenschaftler und Hochschullehrer prägte Prof. Gilles die theoretische und angewandte Grundlagenforschung und war ein angesehener Mentor und Unterstützer des wissenschaftlichen Nachwuchses. Ein wesentliches Verdienst seiner Forschungstätigkeit war es, fortgeschrittene Methoden in der System- und Regelungstheorie zu etablieren und diese neuen Techniken auf gegenwärtige Fragestellungen in den Ingenieur- und Naturwissenschaften anzuwenden. Zu den Anwendungsfeldern zählten Themen wie die Regelung und Steuerung verfahrenstechnischer und chemischer Prozesse, die Entwicklung automatischer Navigationssysteme für Binnenschiffe sowie Anwendungen in der Systembiologie und der Biotechnologie.

Von zentraler Bedeutung für die Einrichtung von Max-Planck-Instituten ist stets die Identifikation geeigneter Wissenschaftlerpersönlichkeiten, die ein zukunftsträchtiges Forschungsgebiet an vorderster Front bearbeiten und darüber hinaus über die für den Aufbau eines Forschungsinstituts erforderlichen Führungsqualitäten verfügen. Mit Prof. Gilles konnte die Max-Planck-Gesellschaft 1997 den in Deutschland führenden System- und Regelungstechniker für diese Aufgabe gewinnen, womit es gelang, zahlreiche führende und hochkompetente System- und Regelungstechniker sowie theoretisch und experimentell arbeitende Wissenschaftler, nicht nur aus Deutschland, sondern aus der ganzen Welt nach Magdeburg zu holen.

Seine herausragende Expertise in der System- und Regelungstheorie, sein Gespür für die Identifizierung neuer Fragestellungen und Trends in den Ingenieur- und Naturwissenschaften sowie seine Umsicht als administrativer Leiter legten den Grundstein für die sehr erfolgreiche Entwicklung des Magdeburger Max-Planck-Instituts.

 

Vita Prof. Dr.-Ing. h.c. mult. Ernst Dieter Gilles (16. Mai 1935 – 12. Juni 2019)

Prof. Ernst Dieter Gilles wurde am 16. Mai 1935 in St. Goarshausen geboren. Er promovierte 1963 an der Technischen Hochschule Darmstadt. Nach der Habilitation für das Fach Regelungstechnik ebendort im Jahre 1966 wurde er 1968 Ordentlicher Professor und Direktor am Institut für Systemdynamik und Regelungstechnik der Universität Stuttgart, wo er bis zum Jahre 2005 wirkte. Er war Wissenschaftliches Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft und von 1997 bis 2008 Direktor des Magdeburger Max-Planck-Instituts für Dynamik komplexer technischer Systeme Magdeburg, wo er bis 2011 die Fachgruppe Systembiologie leitete. Ab 1999 war er Honorarprofessor an der Universität Magdeburg.

Ernst Dieter Gilles wurde vielfach für seine Leistungen geehrt und ausgezeichnet: Ihm wurden vier Ehrendoktorwürden verliehen, unter anderem von der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (2005). Seine Leistungen wurden u. a. mit dem DECHEMA-Preis der Max-Buchner-Forschungsstiftung (1967), der Carl-Friedrich-Gauß-Medaille (1992), dem Ernest-Solvay-Preis (1992), dem Nordic Process Control Award (2004), dem Karl-Küpfmüller-Ring (2005) und der Arnold-Eucken-Medaille (2006) gewürdigt. Ernst Dieter Gilles wurde zum Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften (1998), zum Korrespondierenden Mitglied der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft (2000), zum Außerordentlichen Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (2001) und zum Mitglied im Konvent der Technikwissenschaften der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften (2002) berufen. Von 1990 bis 1996 war er Mitglied des Senats der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Im Jahr 2013 wurde ihm die Ehre zuteil, sich in das Goldene Buch der Landeshauptstadt Magdeburg einzutragen.

 

Quelle: MPI Magdeburg

 

 

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