Brennstoffzellen

Brennstoffzellen dienen zur direkten Umwandlung von chemischer in elektrische Energie. Damit versprechen sie beispielsweise, die benötigte elektrische Energie für Elektromotoren in Autos bereit zu stellen. Die erhofften Vorteile dieser neuen Technologie liegen in dem deutlich höheren theoretischen Wirkungsgrad, der Energieeinsparungen verspricht. Da die Zelle bei deutlich niedrigeren Temperaturen betrieben wird, entfallen auch Stickoxide im Abgas. Außerdem sind Elektromotoren im Vergleich zu herkömmlichen Automotoren sehr leise. Andere Einsatzgebiete von Brennstoffzellen könnten beispielsweise portable Kleingeräte (Laptops, Camping,...) oder die gekoppelte Versorgung von Häusern mit Strom und Wärme sein.

Das Problem der herkömmlichen Brennstoffzellen liegt jedoch in ihrem Brennstoff - dem Wasserstoff. Dieser ist bei normalen Temperaturen gasförmig und daher schwierig zu speichern. Als Alternative bietet sich Methanol als Flüssigkraftstoff an. Die Umstellung von Wasserstoff auf Methanol als Kraftstoff stellt jedoch neue Herausforderungen, weshalb es noch einige Zeit dauern wird, bevor die ersten direkt mit Methanol betriebenen Fahrzeuge in Serie gehen.

SVT_Brennstoff

Letzte Änderung: 16.08.2018 - Ansprechpartner: Dipl.-Wirtsch.-Ing. (FH) Manuela Dullin-Viehweg